From owner-svn-doc-head@freebsd.org Tue Jun 14 17:49:01 2016 Return-Path: Delivered-To: svn-doc-head@mailman.ysv.freebsd.org Received: from mx1.freebsd.org (mx1.freebsd.org [IPv6:2001:1900:2254:206a::19:1]) by mailman.ysv.freebsd.org (Postfix) with ESMTP id EEEE0B727D5; Tue, 14 Jun 2016 17:49:01 +0000 (UTC) (envelope-from bhd@FreeBSD.org) Received: from repo.freebsd.org (repo.freebsd.org [IPv6:2610:1c1:1:6068::e6a:0]) (using TLSv1.2 with cipher ECDHE-RSA-AES256-GCM-SHA384 (256/256 bits)) (Client did not present a certificate) by mx1.freebsd.org (Postfix) with ESMTPS id B30472077; Tue, 14 Jun 2016 17:49:01 +0000 (UTC) (envelope-from bhd@FreeBSD.org) Received: from repo.freebsd.org ([127.0.1.37]) by repo.freebsd.org (8.15.2/8.15.2) with ESMTP id u5EHn0qO041991; Tue, 14 Jun 2016 17:49:00 GMT (envelope-from bhd@FreeBSD.org) Received: (from bhd@localhost) by repo.freebsd.org (8.15.2/8.15.2/Submit) id u5EHn0ax041990; Tue, 14 Jun 2016 17:49:00 GMT (envelope-from bhd@FreeBSD.org) Message-Id: <201606141749.u5EHn0ax041990@repo.freebsd.org> X-Authentication-Warning: repo.freebsd.org: bhd set sender to bhd@FreeBSD.org using -f From: Bjoern Heidotting Date: Tue, 14 Jun 2016 17:49:00 +0000 (UTC) To: doc-committers@freebsd.org, svn-doc-all@freebsd.org, svn-doc-head@freebsd.org Subject: svn commit: r48926 - head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ppp-and-slip X-SVN-Group: doc-head MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-BeenThere: svn-doc-head@freebsd.org X-Mailman-Version: 2.1.22 Precedence: list List-Id: SVN commit messages for the doc tree for head List-Unsubscribe: , List-Archive: List-Post: List-Help: List-Subscribe: , X-List-Received-Date: Tue, 14 Jun 2016 17:49:02 -0000 Author: bhd Date: Tue Jun 14 17:49:00 2016 New Revision: 48926 URL: https://svnweb.freebsd.org/changeset/doc/48926 Log: - Run igor(1) on this chapter - Several wording improvements Modified: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ppp-and-slip/chapter.xml Modified: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ppp-and-slip/chapter.xml ============================================================================== --- head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ppp-and-slip/chapter.xml Tue Jun 14 14:17:44 2016 (r48925) +++ head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ppp-and-slip/chapter.xml Tue Jun 14 17:49:00 2016 (r48926) @@ -5,16 +5,29 @@ $FreeBSD$ $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/ppp-and-slip/chapter.xml,v 1.94 2012/02/16 20:12:54 bcr Exp $ - basiert auf: r44922 + basiert auf: r48008 --> - + @@ -23,6 +36,7 @@ Übersicht + PPP @@ -34,22 +48,25 @@ werden kann. Dieses Kapitel beschreibt die Konfiguration von Modem-basierten Kommunikationsdiensten unter &os;. - Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie wissen: + Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie + wissen: Wie Sie PPP einrichten, benutzen, sowie Fehler beheben. + Was zu tun ist, um PPP over Ethernet (PPPoE) einzurichten. + Wie Sie PPP over ATM (PPPoA) einrichten. - + @@ -67,6 +84,7 @@ Mit den grundlegenden Begriffen der Netzwerktechnik vertraut sein. + Die Grundlagen und den Zweck einer Einwahlverbindung sowie PPP kennen. @@ -78,15 +96,40 @@ @@ -105,116 +148,114 @@ Für eine PPP-Verbindung sind folgende Dinge erforderlich: - - - Ein Account bei einem Internet Service Provider - (ISP). - + + + Ein Account bei einem Internet Service Provider + (ISP). + - - Ein Modem. - + + Ein Modem. + - - Die Einwahlnummer(n) des - ISPs. - + + Die Einwahlnummer(n) des + ISPs. + - - Den Login-Namen und das Passwort, welches vom - ISP zugewiesen wurde. - + + Den Login-Namen und das Passwort, welches vom + ISP zugewiesen wurde. + - - Die IP-Adresse von einem oder - mehreren DNSServern. Üblicherweise - werden diese Daten vom ISP zur - Verfügung gestellt. Falls dies nicht der Fall ist, - können Sie &os; so konfigurieren, das es die - DNS Daten automatisch aushandeln - kann. - - + + Die IP-Adresse von einem oder + mehreren DNSServern. Üblicherweise + werden diese Daten vom ISP zur + Verfügung gestellt. Falls dies nicht der Fall ist, + können Sie &os; so konfigurieren, das es die + DNS-Daten automatisch aushandeln + kann. + + - Sollte ihnen eine dieser Informationen fehlen, - kontaktieren die den ISP! + Sollte eine dieser Informationen fehlen, kontaktieren Sie + den ISP! - Die folgenden Informationen werden möglicherweise - durch den ISP zur Verfügung gestellt, sie - sind aber nicht zwingend erforderlich: + Die folgenden Informationen werden möglicherweise durch den + ISP zur Verfügung gestellt, sie sind aber + nicht zwingend erforderlich: - - - Die IP-Adresse des - Standard-Gateways. Steht diese Information nicht zur - Verfügung, wird der PPP-Server des - ISPs beim Verbindungsaufbau eine - gültige Adresse übermitteln. Diese Adresse wird in der - Konfiguration von PPP unter &os; als - HISADDR bezeichnet. - + + + Die IP-Adresse des Standard-Gateways. + Steht diese Information nicht zur Verfügung, wird der + PPP-Server des ISPs + beim Verbindungsaufbau eine gültige Adresse übermitteln. + Diese Adresse wird in der Konfiguration von + PPP unter &os; als + HISADDR bezeichnet. + - - Die Netzmaske. Falls der ISP - keine Netzmaske vorgegeben hat, können Sie in der - Konfigurationsdatei von &man.ppp.8; 255.255.255.255 - verwenden. - + + Die Netzmaske. Falls der ISP keine + Netzmaske vorgegeben hat, können Sie in der + Konfigurationsdatei von &man.ppp.8; 255.255.255.255 + verwenden. + - - - statische - IP-Adresse - - - Wenn der ISP eine statische - IP-Adresse und einen Rechnernamen - zugewiesen hat, sollten diese Informationen in die - Konfigurationsdatei eingetragen werden. Andernfalls - werden diese Informationen automatisch beim - Verbindungsaufbau zu Verfügung gestellt. - - + + + statische IP-Adresse + - Der Rest dieses Abschnitts beschreibt, wie &os; für - gebräuchliche PPP-Verbindungsszenarien - konfiguriert wird. Die erforderliche Konfigurationsdatei - ist /etc/ppp/ppp.conf. Zusätzliche - Dateien und Beispiele sind in - /usr/share/examples/ppp/ - verfügbar. - - - Die Beispieldateien, die in diesem Kapitel dargestellt - werden, enthalten Zeilennummern. Die Nummerierung dient - lediglich einer leichteren Orientierung und sollte nicht - in die Dateien übernommen werden. - - Achten Sie auf die richtige Einrückung, wenn Sie eine - Konfigurationsdatei bearbeiten. Zeilen die mit einem - : enden, beginnen in der ersten Spalte - (am Beginn der Zeile). Alle anderen Zeilen sollten wie - dargestellt durch Leerzeichen oder Tabulatoren eingerückt - werden. - - - - Grundlegende Konfiguration - - - PPP - mit fester - IP-Adresse - - - Um eine PPP-Verbindung zu - konfigurieren, tragen Sie zuerst die Zugangsdaten - des ISPs in - /etc/ppp/ppp.conf ein. Diese Datei - wird wie folgt beschrieben: + Wenn der ISP eine statische + IP-Adresse und einen Rechnernamen + zugewiesen hat, sollten diese Informationen in die + Konfigurationsdatei eingetragen werden. Andernfalls werden + diese Informationen automatisch beim Verbindungsaufbau zur + Verfügung gestellt. + + - 1 default: + Der Rest dieses Abschnitts beschreibt, wie &os; für + gebräuchliche PPP-Verbindungsszenarien + konfiguriert wird. Die erforderliche Konfigurationsdatei + ist /etc/ppp/ppp.conf. Zusätzliche + Dateien und Beispiele sind in + /usr/share/examples/ppp/ verfügbar. + + + Die Beispieldateien, die in diesem Kapitel dargestellt + werden, enthalten Zeilennummern. Die Nummerierung dient + lediglich einer leichteren Orientierung und sollte nicht in + die Dateien übernommen werden. + + Achten Sie auf die richtige Einrückung, wenn Sie eine + Konfigurationsdatei bearbeiten. Zeilen die mit einem + : enden, beginnen in der ersten Spalte + (am Beginn der Zeile). Alle anderen Zeilen sollten wie + dargestellt durch Leerzeichen oder Tabulatoren eingerückt + werden. + + + + Grundlegende Konfiguration + + + PPP + mit fester + IP-Adresse + + + Um eine PPP-Verbindung zu + konfigurieren, tragen Sie zuerst die Zugangsdaten des + ISPs in + /etc/ppp/ppp.conf ein. Diese Datei wird + wie folgt beschrieben: + + 1 default: 2 set log Phase Chat LCP IPCP CCP tun command 3 ident user-ppp VERSION 4 set device /dev/cuau0 @@ -232,327 +273,323 @@ 17 set ifaddr x.x.x.x/0 y.y.y.y/0 255.255.255.255 0.0.0.0 18 add default HISADDR - - - Zeile 1: - - - Gibt den Standardeintrag an. Befehle dieses - Eintrags (Zeile 2 bis 9) werden automatisch - ausgeführt, wenn ppp - läuft. - - - - - Zeile 2: - - - Schaltet die ausführliche Protokollierung ein. - Sobald die Verbindung zufriedenstellend - funktioniert, können Sie diese Zeile - verkürzen: - - set log phase tun - - Dies verhindert ein übermäßiges - Anwachsen der Logdateien. - - - - - Zeile 3: - - - Übermittelt die Version von &man.ppp.8; an die - PPP-Software der - Gegenstelle. - - - - - Zeile 4: - - - Gibt das Device an, an dem das Modem - angeschlossen ist. COM1 - entspricht /dev/cuad0 und - COM2 entspricht - /dev/cuad1. - - - - - Zeile 5: - - - Legt die Verbindungsgeschwindigkeit fest. Falls - ein Wert von 115200 bei älteren - Modems nicht funktioniert, versuchen Sie es - stattdessen mit 38400. - - - - - Zeile 6 & 7: - - - Die Zeichenfolge für die Einwahl in einer - expect-send Syntax. Weitere Informationen finden - Sie in &man.chat.8;. - - Beachten Sie, dass dieser Befehl aufgrund der - besseren Lesbarkeit auf der nächsten Zeile - weitergeht. Das kann für jeden Befehl in - ppp.conf gelten, wenn - \ das letzte Zeichen in einer - Zeile ist. - - - - - Zeile 8: - - - Legt den Zeitrahmen in Sekunden fest, innerhalb - dessen eine Reaktion erfolgen muss. - - - - - Zeile 9: - - - Weist die Gegenstelle an, die - DNS-Einstellungen zu bestätigen. - Wenn es im lokalen Netzwerk einen - DNS-Server gibt, sollte diese - Zeile auskommentiert oder gelöscht werden. - - - - - Zeile 10: - - - Eine leere Zeile zur besseren Lesbarkeit. Leere - Zeilen werden von &man.ppp.8; ignoriert. - - - - - Zeile 11: - - - Bestimmt einen Provider, namens - provider. Wenn Sie hier den - Namen des ISP einsetzen, können - Sie später die Verbindung mit - - aufbauen. - - - - - Zeile 12: - - - Gibt die Telefonnummer des Providers an. - Mehrere Telefonnummern können angegeben werden, - indem Doppelpunkte (:) oder - Pipe-Zeichen (|) als Trennzeichen - verwendet werden. Wenn Sie die verschiedenen - Nummern abwechselnd verwenden möchten, sollten Sie - die Nummern durch einen Doppelpunkt trennen. Wenn - Sie immer die erste Nummer verwenden möchten und die - anderen nur zum Einsatz kommen sollen, wenn eine - Einwahl mit der ersten Telefonnummer nicht möglich - ist, sollten Sie das Pipe-Zeichen zur Trennung - verwenden. Sie sollten immer die gesamte Reihe der - Telefonnummern in Anführungszeichen - (") setzen, um Wählfehler zu - vermeiden. - - - - - Zeile 13 & 14: - - - Gibt den Benutzernamen und das Passwort für den - ISP an. - - - - - Zeile 15: - - - Setzt einen Zeitrahmen in Sekunden, innerhalb - dessen eine Reaktion erfolgen muss. In diesem Fall, - wird die Verbindung nach 300 Sekunden - automatisch geschlossen, wenn keine Aktivität zu - verzeichnen ist. Wenn Sie keinen Zeitrahmen - festlegen wollen, nach dessen Überschreiten die - Verbindung geschlossen wird, können Sie diesen Wert - auf 0 setzen. - - - - - Zeile 16: - - Legt die Adresse für die Schnittstelle fest. - Die verwendeten Werte hängen davon ab, ob Sie vom - ISP eine statische - IP-Adresse zugeteilt bekommen - haben, oder ob beim Verbindungsaufbau eine - dynamische Adresse ausgehandelt wird. - - Wenn Ihnen der ISP keine - statische IP-Adresse zugeteilt - hat, ändern Sie diese Zeile auf den folgenden Wert. - Dadurch weiß &man.ppp.8;, dass es das - IP Configuration Protocol - (IPCP) benutzen soll um die - dynamische IP-Adresse - auszuhandeln. - - set ifaddr 10.0.0.1/0 10.0.0.2/0 255.255.255.255 0.0.0.0 - - - - - Zeile 17: - - - Fügt eine Defaultroute für das Gateway hinzu. - Belassen Sie die Zeile so wie sie ist. - HISADDR wird dabei durch die in - Zeile 16 angegebene Gateway-Adresse ersetzt. - Wichtig ist, dass diese Zeile nach Zeile 16 - erscheint. - - - - - Je nachdem, ob &man.ppp.8; manuell oder automatisch - gestartet wird, muss vielleicht auch - /etc/ppp/ppp.linkup mit dem folgenden - Inhalt erstellt werden. Diese Datei ist erforderlich, - falls ppp im - -Modus ausgefürht wird. Die Datei - wird verwendet, nachdem die Verbindung hergestellt wurde. - An diesem Punkt wird die IP-Adresse - zugewiesen und es sollte nun möglich sein, Einträge in die - Routingtabelle hinzuzufügen. Stellen Sie bei der - Bearbeitung der Datei sicher, dass der Eintrag für - provider mit dem Wert aus Zeile - 11 in ppp.conf übereinstimmt. + + + Zeile 1: + + + Gibt den Standardeintrag an. Befehle dieses + Eintrags (Zeile 2 bis 9) werden automatisch ausgeführt, + wenn ppp läuft. + + + + + Zeile 2: + + + Schaltet die ausführliche Protokollierung ein. + Sobald die Verbindung zufriedenstellend funktioniert, + können Sie diese Zeile verkürzen: + + set log phase tun + + Dies verhindert ein übermäßiges Anwachsen der + Logdateien. + + + + + Zeile 3: + + + Übermittelt die Version von &man.ppp.8; an die + PPP-Software der Gegenstelle. + + + + + Zeile 4: + + + Gibt das Device an, an dem das Modem angeschlossen + ist. COM1 entspricht + /dev/cuad0 und + COM2 entspricht + /dev/cuad1. + + + + + Zeile 5: + + + Legt die Verbindungsgeschwindigkeit fest. Falls ein + Wert von 115200 bei älteren Modems + nicht funktioniert, versuchen Sie es stattdessen mit + 38400. + + + + + Zeile 6 & 7: + + + Die Zeichenfolge für die Einwahl in einer + expect-send Syntax. Weitere Informationen finden Sie in + &man.chat.8;. + + Beachten Sie, dass dieser Befehl aufgrund der + besseren Lesbarkeit auf der nächsten Zeile weitergeht. + Das kann für jeden Befehl in + ppp.conf gelten, wenn + \ das letzte Zeichen in einer Zeile + ist. + + + + + Zeile 8: + + + Legt den Zeitrahmen in Sekunden fest, innerhalb + dessen eine Reaktion erfolgen muss. + + + + + Zeile 9: + + + Weist die Gegenstelle an, die + DNS-Einstellungen zu bestätigen. + Wenn es im lokalen Netzwerk einen + DNS-Server gibt, sollte diese Zeile + auskommentiert oder gelöscht werden. + + + + + Zeile 10: + + + Eine leere Zeile zur besseren Lesbarkeit. Leere + Zeilen werden von &man.ppp.8; ignoriert. + + + + + Zeile 11: + + + Bestimmt einen Provider, namens + provider. Wenn Sie hier den Namen + des ISP einsetzen, können Sie später + die Verbindung mit + + aufbauen. + + + + + Zeile 12: + + + Gibt die Telefonnummer des Providers an. Mehrere + Telefonnummern können angegeben werden, indem + Doppelpunkte (:) oder Pipe-Zeichen + (|) als Trennzeichen verwendet + werden. Wenn Sie die verschiedenen Nummern abwechselnd + verwenden möchten, sollten Sie die Nummern durch einen + Doppelpunkt trennen. Wenn Sie immer die erste Nummer + verwenden möchten und die anderen nur zum Einsatz kommen + sollen, wenn eine Einwahl mit der ersten Telefonnummer + nicht möglich ist, sollten Sie das Pipe-Zeichen zur + Trennung verwenden. Sie sollten immer die gesamte Reihe + der Telefonnummern in Anführungszeichen + (") setzen, um Wählfehler zu + vermeiden. + + + + + Zeile 13 & 14: + + + Gibt den Benutzernamen und das Passwort für den + ISP an. + + + + + Zeile 15: + + + Setzt einen Zeitrahmen in Sekunden, innerhalb dessen + eine Reaktion erfolgen muss. In diesem Fall, wird die + Verbindung nach 300 Sekunden automatisch + geschlossen, wenn keine Aktivität zu verzeichnen ist. + Wenn Sie keinen Zeitrahmen festlegen wollen, nach dessen + Überschreiten die Verbindung geschlossen wird, können + Sie diesen Wert auf 0 setzen. + + + + + Zeile 16: - provider: + + Legt die Adresse für die Schnittstelle fest. Die + verwendeten Werte hängen davon ab, ob Sie vom + ISP eine statische + IP-Adresse zugeteilt bekommen haben, + oder ob beim Verbindungsaufbau eine dynamische Adresse + ausgehandelt wird. + + Wenn Ihnen der ISP keine + statische IP-Adresse zugeteilt hat, + ändern Sie diese Zeile auf den folgenden Wert. Dadurch + weiß &man.ppp.8;, dass es das IP + Configuration Protocol (IPCP) + benutzen soll um die dynamische + IP-Adresse auszuhandeln. + + set ifaddr 10.0.0.1/0 10.0.0.2/0 255.255.255.255 0.0.0.0 + + + + + Zeile 17: + + + Fügt eine Defaultroute für das Gateway hinzu. + Belassen Sie die Zeile so wie sie ist. + HISADDR wird dabei durch die in + Zeile 16 angegebene Gateway-Adresse ersetzt. + Wichtig ist, dass diese Zeile nach Zeile 16 + erscheint. + + + + + Je nachdem, ob &man.ppp.8; manuell oder automatisch + gestartet wird, muss vielleicht auch + /etc/ppp/ppp.linkup mit dem folgenden + Inhalt erstellt werden. Diese Datei ist erforderlich, falls + ppp im -Modus + ausgefürht wird. Die Datei wird verwendet, nachdem die + Verbindung hergestellt wurde. An diesem Punkt wird die + IP-Adresse zugewiesen und es sollte nun + möglich sein, Einträge in die Routingtabelle hinzuzufügen. + Stellen Sie bei der Bearbeitung der Datei sicher, dass der + Eintrag für provider mit dem Wert + aus Zeile 11 in ppp.conf + übereinstimmt. + + provider: add default HISADDR - Diese Datei wird ebenfalls benötigt, wenn bei einer - Konfiguration mit statischer IP-Adresse - die Adresse des Standard-Gateways erraten - wird. In solchen Fällen entfernen Sie Zeile 17 aus - ppp.conf und erstellen Sie - /etc/ppp/ppp.linkup mit den oben - genannten Zeilen. Weitere Beispiele für diese Datei - finden Sie in - /usr/share/examples/ppp/. - - In der Voreinstellung muss ppp als - root ausgeführt - werden. Um diesen Standard zu ändern, muss das Konto - eines Benutzers, der ppp ausführen - soll, zur Gruppe network in - /etc/group hinzugefügt werden. - - Danach geben Sie dem Benutzer ebenfalls Zugriff auf - einen oder mehrere Abschnitte der Konfigurationsdatei - /etc/ppp/ppp.conf geben müssen, indem - Sie den allow Befehl verwenden. Um - beispielsweise den Benutzern fred und mary die Berechtigung für - den Eintrag provider: zu geben, fügen - Sie in der Sektion provider folgende - Zeile ein: - - allow users fred mary - - Wenn dieser Befehl stattdessen in der Sektion - default verwendet wird, erhalten die - angegebenen Benutzer vollständigen Zugriff. - + Diese Datei wird ebenfalls benötigt, wenn bei einer + Konfiguration mit statischer IP-Adresse die + Adresse des Standard-Gateways erraten wird. In + solchen Fällen entfernen Sie Zeile 17 aus + ppp.conf und erstellen Sie + /etc/ppp/ppp.linkup mit den oben + genannten Zeilen. Weitere Beispiele für diese Datei finden + Sie in /usr/share/examples/ppp/. + + In der Voreinstellung muss ppp als + root ausgeführt + werden. Um diesen Standard zu ändern, muss das Konto eines + Benutzers, der ppp ausführen soll, zur + Gruppe network in + /etc/group hinzugefügt werden. + + Danach geben Sie dem Benutzer ebenfalls Zugriff auf einen + oder mehrere Abschnitte der Konfigurationsdatei + /etc/ppp/ppp.conf geben müssen, indem Sie + den allow Befehl verwenden. Um + beispielsweise den Benutzern fred und mary die Berechtigung für den + Eintrag provider: zu geben, fügen Sie in + der Sektion provider folgende Zeile + ein: + + allow users fred mary + + Wenn dieser Befehl stattdessen in der Sektion + default verwendet wird, erhalten die + angegebenen Benutzer vollständigen Zugriff. + - Annahme eingehender Anrufe + + Annahme eingehender Anrufe + + + PPP + eingehende Anrufe annehmen + + + Wenn Sie &man.ppp.8; auf einem Rechner, der in ein + lokales Netzwerk (LAN eingebunden ist, + so konfigurieren, dass eingehende Anrufe angenommen + werden, müssen Sie entscheiden, ob Pakete an das + LAN weitergeleitet werden sollen. Wenn + Sie das möchten, sollten Sie an die Gegenstelle eine + IP-Adresse aus dem lokalen Subnetz + vergeben und den Befehl enable proxy + in /etc/ppp/ppp.conf einfügen. + Außerdem muss /etc/rc.conf die + folgende Zeile enthalten: + + gateway_enable="YES" + + Weitere Einzelheiten finden Sie in &man.ppp.8; und + /usr/share/examples/ppp/ppp.conf.sample. + Die folgenden Schritte sind ebenfalls erforderlich: + + + + Erstellen Sie einen Eintrag in + /etc/passwd + (verwenden Sie dazu das Programm &man.vipw.8;). + + + + Erstellen Sie ein Profil im Heimatverzeichnis des + Benutzers, das + ppp -direct direct-server o.Ä. + ausführt. + + + + Bearbeiten Sie die Datei + /etc/ppp/ppp.conf. Das Beispiel + direct-server sollte + ausreichen. + + + + Erzeugen Sie einen Eintrag in + /etc/ppp/ppp.linkup. + + + - - PPP - eingehende Anrufe annehmen - - - Wenn Sie &man.ppp.8; auf einem Rechner, der in ein - lokales Netzwerk (LAN eingebunden ist, - so konfigurieren, dass eingehende Anrufe angenommen - werden, müssen Sie entscheiden, ob Pakete an das - LAN weitergeleitet werden sollen. Wenn - Sie das möchten, sollten Sie an die Gegenstelle eine - IP-Adresse aus dem lokalen Subnetz - vergeben und den Befehl enable proxy - in /etc/ppp/ppp.conf einfügen. - Außerdem muss /etc/rc.conf die - folgende Zeile enthalten: - - gateway_enable="YES" - - Weitere Einzelheiten finden Sie in &man.ppp.8; und - /usr/share/examples/ppp/ppp.conf.sample. - Die folgenden Schritte sind ebenfalls erforderlich: - - - - Erstellen Sie einen Eintrag in - /etc/passwd - (verwenden Sie dazu das Programm &man.vipw.8;). - - - - Erstellen Sie ein Profil im Heimatverzeichnis des - Benutzers, das - ppp -direct direct-server o.Ä. - ausführt. - - - - Bearbeiten Sie die Datei - /etc/ppp/ppp.conf. Das Beispiel - direct-server sollte ausreichen. - - - - Erzeugen Sie einen Eintrag in - /etc/ppp/ppp.linkup. - - - - - <acronym>PPP</acronym>-Shells für dynamische - <acronym>IP</acronym>-Adressen - - PPP Shells - - Erzeugen Sie eine Datei mit dem Namen - /etc/ppp/ppp-shell, die Folgendes - enthält: + <acronym>PPP</acronym>-Shells für dynamische + <acronym>IP</acronym>-Adressen + + + PPP Shells + - #!/bin/sh + Erzeugen Sie eine Datei mit dem Namen + /etc/ppp/ppp-shell, die Folgendes + enthält: + + #!/bin/sh IDENT=`echo $0 | sed -e 's/^.*-\(.*\)$/\1/'` CALLEDAS="$IDENT" TTY=`tty` @@ -566,68 +603,68 @@ echo "Starting PPP for $IDENT" exec /usr/sbin/ppp -direct $IDENT - Dieses Skript sollte ausführbar sein. Nun - erzeugen Sie einen symbolischen Link - ppp-dialup auf dieses Skript - mit folgendem Befehl: - - &prompt.root; ln -s ppp-shell /etc/ppp/ppp-dialup - - Benutzen Sie dieses Skript als - Shell für alle Benutzer von - Einwählverbindungen. Dies ist ein Beispiel - aus /etc/passwd für einen Benutzer, - der PPP für Einwählverbindungen - verwenden kann: - - pchilds:*:1011:300:Peter Childs PPP:/home/ppp:/etc/ppp/ppp-dialup - - Erstellen Sie ein Verzeichnis /home/ppp, das von allen Benutzern - gelesen werden kann und die folgenden leeren Dateien *** DIFF OUTPUT TRUNCATED AT 1000 LINES ***